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Branche mit Zukunft – Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten in der Steuerberatung

Zukunftssicher, modern, abwechslungsreich sowie vielseitige Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten – dies sind nur einige der vielen Eigenschaften des Ausbildungsberufs Steuerfachangestellte/r, der den Einstieg in die Branche möglich macht. „Zusätzlich bietet der Berufsstand eine Vielzahl an Fortbildungen, damit Kanzleimitarbeiter diverse Fähigkeiten und Kompetenzen erlangen.“ erklärt die Steuerberaterkammer Nürnberg. „Es werden Entwicklungsmöglichkeiten mit abwechslungsreichen Aufgaben geschaffen, die durch einen sicheren Arbeitsplatz und Work-Life-Separation abgerundet werden.“

Beliebt und vielseitig: die Ausbildung als Steuerfachangestellte oder Steuerfachangestellter

Mit mehr als 6.500 neuen Azubis pro Jahr erfreut sich der Ausbildungsberuf Steuerfachangestellte großer Beliebtheit. 2021 kletterte die Ausbildung im Ranking des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sogar in die TOP 20 der Ausbildungsberufe mit der stärksten Besetzung. Hoch im Kurs steht sie vor allem bei Frauen, hier liegt der Beruf sogar auf Platz 9.

Die Tätigkeiten von Steuerfachangestellten sind vielfältig. Sie unterstützen Steuerberater u. a. bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratung ihrer Mandantschaft, stehen im Kontakt mit Finanzämtern oder Sozialversicherungsträgern, berechnen Gehälter, planen und überwachen Termine sowie Fristen. Sie sorgen für eine ordnungsgemäße Buchführung der Mandanten, erstellen Jahresabschlüsse für Unternehmen, bearbeiten Steuererklärungen und überprüfen Steuerbescheide.

Digitales Arbeiten in der Kanzlei

Staubige Aktenordner? Fehlanzeige! In der Steuerberatung läuft heutzutage nichts ohne Cloud, Scanner und Co.  Rechnungen, Kontoauszüge, Abschlüsse etc. werden digital bearbeitet. Zudem ist die Mandantschaft meist recht vielseitig und besteht aus Vertretern der Industrie, des Handels, des Handwerks, des Dienstleistungsbereichs sowie Freiberuflern und Privatpersonen. Dies ermöglicht tiefe Einblicke in viele unterschiedliche Unternehmen und wirtschaftliche Zusammenhänge.

Online-Eignungstest

Wer einen qualifizierten Schulabschluss erlangt hat, erfüllt die notwendige fachliche Voraussetzung. Da die begehrte Ausbildung jedoch zu den anspruchsvollsten zählt, haben (Fach-)Abiturientn die besten Chancen. Wenn Interessierte zusätzlich kommunikativ und digitalaffin sind, eine schnelle Auffassungsgabe sowie ein Gefühl für Zahlen haben, stehen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sehr gut. Ob der Beruf grundsätzlich geeignet ist, lässt sich schnell herausfinden: Mit Hilfe des 15-minütigen Eignungstests unter https://eignungstest.mehr-als-du-denkst.de liegt das Ergebnis schnell auf dem Tisch.

Vielseitige Fortbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung ist vor der Fortbildung. Der erfolgreiche Abschluss als Steuerfachangestellte bildet den Grundstein für die weitere berufliche Entwicklung. So bietet die Branche zahlreiche Fortbildungen als Steuerfachwirt, Fachassistent Lohn und Gehalt (FALG), Fachassistent Rechnungswesen und Controlling (FARC), Fachassistent Land- und Forstwirtschaft (FALF) sowie Fachassistent Digitalisierung und IT-Prozesse (FAIT). Jährlich nutzen ca. 3.500 Mitarbeiter die staatlich anerkannten Fortbildungsprüfungen der Steuerberaterkammern.

Besonders gefragt ist die Fortbildung Steuerfachwirt. Neben berufserfahrenen Steuerfachangestellten können Interessierte mit fachlicher Qualifikation und Einsatzbereitschaft auch über einen Quereinstieg diesen Weg wählen. Ist die Fortbildung erfolgreich bestanden, steht der Büroleitung oft nichts mehr im Weg. Diese Beschäftigten betreuen häufig Teams und verfügen über ein breites Wissen in den Bereichen Steuerrechtsprechung, Rechnungswesen, Verwaltungspraxis und Gesetzgebung. Die Steuerfachwirtprüfung ist außerdem der schnellste Weg zur Steuerberaterprüfung. Bereits nach sechs Jahren Berufstätigkeit im Steuerwesen können sich Steuerfachwirte zur Prüfung anmelden.

Neu im Portfolio der Fortbildungsmöglichkeiten ist der FAIT – Fachassistent Digitalisierung und IT-Prozesse –, der in der „Dreiecksbeziehung“ zwischen Steuerberaterkanzlei, Mandantenunternehmen und Finanzverwaltung tätig ist. Der FAIT verfügt über den notwendigen Überblick über digitale Geschäftsprozesse, Arbeitsabläufe sowie die damit verbundenen Datenflüsse und Schnittstellen für und mit der Steuerberaterkanzlei. Ziel der neuen Fortbildungsprüfung ist es, Steuerberater bei der Organisation, Umsetzung und Weiterentwicklung einer Digitalstrategie zu unterstützen und einen medienbruchfreien Daten- und Informationsaustausch sicherzustellen.

Fazit

Mit dem Beruf Steuerfachangestellte bzw. Steuerfachangestellter bietet die Branche Interessierten eine beliebte Ausbildung mit niedrigen Einstiegsbarrieren. Außerdem wartet eine Fülle von Fortbildungsmöglichkeiten, die den Weg für zukünftige Steuerberater attraktiv und abwechslungsreich gestalten.

Weitere Informationen zur Ausbildung finden sich unter www.supermastersteuerzeug.de, der Kampagnenwebsite der Kammer Nürnberg.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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